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1991 formierte sich an der Musikhochschule Basel (CH) das new art saxophone quartet. Es entstand eine neue Art von Saxophonquartett, welches alle Beschränkungen der Originalliteratur hinter sich liess und, mittels Bearbeitungen und eigenen Arrangements, dem Medium Saxophonquartett ein völlig neues Spektrum verlieh. Heute umfasst das Repertoire des nasq ebenso Werke der Renaissance, des Barock, der Romantik bis hin zu gerade entstandenen Werken der Avantgarde. Das Programm "Songs & Dances" (zusammen mit dem Perkussionisten Florian Arbenz) ist ein spannender Grenzspaziergang zwischen Kammermusik und Jazz. Ihre Ausbildung erhielten die vier Musiker bei den führenden Saxophonisten Europas an den Hochschulen in Basel, Zürich, München und London. An mehreren Solistenwettbewerben machten die Mitglieder mit Preisen auf sich aufmerksam, so am Gustav-Bumcke-Wettbewerb in Berlin (1995/97) oder am CIEM in Genf (1995). Durch intensive Zusammenarbeit mit hervorragenden Kammermusikern wie z.B. Hatto Bayerle oder Sergio Azzolini wuchs das nasq zu einem Ensemble ersten Ranges zusammen und gewann im Frühjahr 1998 den Deutschen Musikwettbewerb für Kammermusik in Bonn. Es folgten erfolgreiche Konzerte an den wichtigsten Musikfestspielen in Deutschland (Schleswig-Hollstein Musikfestival, Ludwigsburger Schlossfestspiele usw.), sowie Konzertreisen nach Südkorea, Mongolei, Russland, Schweden, Tchechien, Italien, Frankreich und die Schweiz. Weitere Höhepunkte waren ein Konzert vor dem amerikanischen Präsidenten Bill Clinton in Berlin, sowie die Begleitung des Deutschen Bundespräsidenten Dr. Roman Herzog auf seinem Staatsbesuch in Südkorea und in der Mongolei. Das nasq wurde im Jahr 2001 mit dem Förderpreis des Deutschlandradio ausgezeichnet und war im selben Jahr "Artist in Residence" am Musikfest Bremen. Im Jahr 2004 erhielt es den Hauptpreis des schweizerischen Nitoba-Lotteriefond zugesprochen. Vom nasq sind inzwischen vier CD-Aufnahmen im Handel erhältlich:
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